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Reinhold Pix MdL: „Mit Mitteln der Städtebauförderung können viele Gemeinden ihre Sanierungsmaßnahmen fortführen. Lebendige Stadtzentren und Ortskerne, attraktive Wohnverhältnisse und kurze Wege sind für die Entwicklung der Gemeinden maßgebend. Deswegen hat das Land seine Förderung für diese Projekt aufgestockt.“
Insgesamt hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im aktuellen Programmjahr 203,7 Millionen Euro für Vorhaben der städtebaulichen Erneuerung freigegeben. Damit werden 348 Maßnahmen gefördert, 61 davon erstmals. 147,4 Millionen Euro von den 203,7 Millionen Euro sind Landesfinanzhilfen, 56,3 Millionen Euro sind Bundesmittel. Im dritten Jahr in Folge lag die Fördersumme für Städtebaumaßnahmen in Baden-Württemberg über 200 Millionen Euro. „Das zeigt, welch hohen Stellenwert die Landesregierung der städtebaulichen Entwicklung beimisst“, so Pix.
„Die Städtebauförderung ist ein großes und wichtiges Infrastrukturprogramm fürs Land, das erhebliche Investitionen von privater und öffentlicher Seite nach sich zieht. Wir wissen aus Studien, dass ein Euro für die Städtebauförderung Investitionen in bis zu achtfacher Höhe auslöst.“ Mit den Fördermitteln im Programmjahr 2016 könnten demnach Folgeinvestitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro in Baden-Württemberg getätigt werden. „Die Förderungen im Schwarzwald kommen dem lokalen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe zugute“, erklärte Pix. „Auch vorgelagerte Wirtschaftszweige und der Dienstleistungsbereich können von den Mitteln aus der Städtebauförderung profitieren. Die Städtebauförderung trägt auch zur Reduzierung des Flächenverbrauchs bei. In der Städtebauförderung gilt der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung“, betonte Pix. „Denn es werden gezielt Vorhaben unterstützt, bei denen innerorts gelegene Brachflächen für den Wohnungsbau, für Gewerbe und Dienstleistung gewonnen und umgenutzt werden. Zudem dient die Förderung der ganzheitlichen ökologischen Erneuerung und der Sicherung des sozialen Zusammenhalts.“ Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung ist die Beseitigung von städtebaulichen Missständen und Entwicklungsdefiziten sowie die Konversion ehemals militärisch genutzter Areale.
Höchenschwand 400.000 Euro
Ühlingen-Birkendorf 300.000 Euro
Todtmoos 100.000 Euro
Löffingen 860.000 Euro
Titisee-Neustadt 180.000 Euro
Schluchsee 200.000 Euro
Kirchzarten 800.000 Euro
Stegen 600.000 Euro
Oberried 400.000 Euro
Badische Zeitung vom 06.02.2016
Badische Zeitung vom 05.02.2016
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