Freiburg auf Erfolgskurs – den Schwarzwald ergrünen lassen!
Nachhaltig Arbeitsplätze sichernDie Schwarzwaldmetropole Freiburg macht es vor: ökologisches Wirtschaften ist erfolgreich. Freiburg ist Solarstadt und Stadt der Wissenschaften, ist die Stadt ökologischer Dienstleistungen und des lebendigen Handels und Gewerbes. Damit werden Arbeitsplätze in Freiburg und im Umland geschaffen und erhalten. All dies trägt zudem zur offenen Atmosphäre bei, die Innovationen begrüßt und als spezifisches „Flair“ ergänzend zu den kulturellen und landschaftlichen Attraktionen Freiburgs zur Beliebtheit in aller Welt beiträgt. Dieser Weg soll weiter beschritten werden. Dabei darf nicht an den Stadtgrenzen halt gemacht werden. Bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und weiterzuentwickeln, ist ebenso Thema des ländlichen Raumes. Der Schwarzwald hat als Erholungsraum in dieser Hinsicht einiges zu bieten. Unsere Region kann vor allem mit sanftem Tourismus punkten: Wellness, Heil- und Thermalbäder, naturnahe Sportarten wie Mountainbiking, Ski-Langlauf, Nordic Walking und Wandern. Arbeitsplätze im ländlichen Raum schafft Tourismus aber nur, wenn die spezifische Kulturlandschaft und die Schwarzwaldnatur geschützt und erhalten bleiben.
Nachwachsende Rohstoffe: neue Perspektiven für die Höhen
Es wäre falsch, den Schwarzwald zum Tourismusreservat abstempeln zu wollen, ihn unter eine Glasglocke zu stellen. Vielmehr steckt in unserem „schwarzen Wald“ ein riesiges, bisher kaum ausgeschöpftes Wirtschaftspotential. Holz als nachwachsender Rohstoff erlebt zu Recht eine Renaissance und kann zum Motor ganzer Wirtschaftsketten und -kreisläufe werden. Land- und Forstwirte, die nicht nur als „Landschaftspfleger“ arbeiten, sondern auch als „Energiewirte“, sind die Zukunft: als Betreiber von Hackschnitzel- oder Holzpelletanlagen, mit Biogas oder mit Windrädern. So wird klimaschonend und nachwachsend Energie bereitgestellt.
Ich setze mich dafür ein, dass bäuerliche Familienbetriebe erhalten bleiben und auch in Zukunft ein Auskommen finden. Wichtig ist dafür die Kombination verschiedener Wirtschaftsaktivitäten: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus, Energie, Direktvermarktung. Bäuerliche Familienbetriebe und industrielle Landwirtschaft passen nicht zusammen. Statt auf Großchemie und Gentechnik setzen wir auf eine Ökologisierung der Landwirtschaft. Das ist gut für den Schwarzwald und garantiert gesunde Lebensmittel – auch in der Stadt.
Umweltgerechte Mobilität schaffen: Luftreinhaltung und Lärmreduzierung
Die schwarz-gelbe Landesregierung scheint noch immer dem Irrglaube nachzuhängen, dass nur Straßenbau Menschen und Güter mobil macht. Gelder für den Ausbau wichtiger schienengebundener Strecken wie nach Gundelfingen oder Kappel werden einkassiert, der Bau der B31 als Schwarzwaldautobahn mitten durch das Herz der Stadt Freiburg, das Dreisamtal und die Naturregion Hochschwarzwald kann dagegen nicht schnell genug gehen. Mobilität ist wichtig. Der Vorrang gebührt dabei umweltgerechter Mobilität in der Stadt und auf dem Land. Diese muss ausgebaut werden: um die Luft rein zu halten, um den Verkehrslärm zu reduzieren, und um unser Klima zu schützen.
