Tierzucht bedeutet maßloses Leid für Tiere

Immer mehr Tiere werden Opfer der jahrzehntelangen Hochleistungszucht: Schweine leiden unter Herz-Kreislaufproblemen sowie Muskel- und Wirbelsäulen-Degenerationen. Rinder haben Stoffwechsel- und Euterkrankheiten, Puten können ihr Körpergewicht kaum noch tragen und kippen um. Die Lebenserwartung von Rindern hat sich durch diese Belastungen in den letzten 50 Jahren um bis zu zwei Jahren verkürzt.

Hühnchen wachsen in ihrem kurzen Leben von 30-50 Tagen inzwischen so schnell, dass das Skelett und die inneren Organe nicht mehr mithalten können. Teilweise hindern ihre unnatürlich großen Schenkel sie am Laufen. Inzwischen ist es so weit, dass man die überzüchteten Elterntiere permanent hungern lassen muss, damit sie fortpflanzungsfähig bleiben. Diese Tiere sind so überzüchtet, dass ihre Existenz zwingend aus Leid besteht. Zuchtziel ist nur der maximale Ertrag von Fleisch, Eiern und Milch: Tiere sind zum billigen Produktionsmittel verkommen.

Diese Entwicklung muss aufgehalten und rückgängig gemacht werden. Deswegen setze ich mich für die Verhinderung von Qualzuchten und eine Rückkehr zur artgerechten Haltung auch bei den sog. Nutztieren ein. Baden-Württemberg muss im Bundesrat darauf hinwirken, dass die Bundesregierung endlich handelt!

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